JUMP Big Idea St. Stefan Stainz

Unser Ziel ist es, Jugendliche zu motivieren und zu unterstützen, damit sie eine positive und zukunftsweisende Perspektive für ihr Leben bekommen.

Manuel Schmölzer und Philipp Fuchs

Gedankenlos, ziellos und ohne Träume und Visionen, keine Zukunftsvorstellungen: Vielen Jugendlichen ist das durchaus bekannt und sie kennen das Gefühl der Orientierungslosigkeit nur allzu gut. Dabei wissen die jungen Erwachsenen oft gar nicht, welche Möglichkeiten es für sie – in so einem großartigen Land wie Österreich – gibt. Hoher Lebensstandard, hohe Lebensqualität und vor allem die Möglichkeiten, sich immer wieder neu zu orientieren und weiterzubilden und somit Berufswünsche auch wirklich wahr werden zu lassen.

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Adler JUMP St. Stefan Stainz

In unserer Gesellschaft ist es nach unseren Erfahrungen nach ein „Normalzustand“, dass sich viele Jugendliche während dem Besuch einer Neuen Mittelschule oder einer höher bildenden Schule wenig Gedanken über ihr zukünftiges Leben machen.

Glühbirne JUMP St. Stefan Stainz

Es stellt sich für uns die Frage, woher kommen diese Gefühle der Orientierungslosigkeit und zum Teil auch der Resignation bei jungen Menschen? Ist es der große Wohlstand, der irrtümlich ein Gefühl der Sicherheit vermittelt? Liegt die Ursache bei den Eltern, die ihren Kindern eine häufig grenzenlose Erziehung bieten?
Vielleicht liegt es aber auch an unserem Bildungssystem, das Kinder und Jugendliche nicht durch Motivation und Begeisterung für das Lernen unterstützt, sondern eher das Gegenteil vermittelt? Möglicherweise liegt es aber auch an falschen und nicht positiv ausgerichteten Vorbildern, an denen sich Jugendliche orientieren.

Es gibt aber Erwachsene, die sich sehr gut in die Situation von Schülern und Jugendlichen hineinversetzen können. Aus ihrer eigenen Erfahrung wissen sie, dass es nicht leicht ist, die richtige Entscheidung im Hinblick auf den Beruf zu treffen.

Für Manuel und Philipp war diese Situation sehr ähnlich und aufgrund dessen wollen sie Vorbilder und Motivatoren für Jugendlichen sein. Die beiden Motivatoren haben den Vorteil, dass sie noch sehr jung sind und durch ihre eigene Begeisterungsfähigkeit und mit Hilfe unterschiedlicher Methoden und Werkzeuge wie z. B. Geschichten, Übungen und Aufgaben andere inspirieren können.

Menschen und insbesondere Jugendliche sind in der heutigen Zeit mit einer Vielfalt an Informationen überladen, die nicht selten zur Überforderung führen. Das bestätigen auch laufend Berichte in den unterschiedlichen Medien. Ein großer Informationsfluss darf keinesfalls als negativ bewertet werden, jedoch muss der Inhalt klar hinterfragt werden. Leider wird sehr viel Negatives und wenig Bestärkendes, sogar Verurteilendes transportiert, was sich nicht nur signifikant auf unsere Jugendlichen, sondern auf die gesamte Menschheit auswirkt. Sinnlose Spiele am Computer, am Smartphone sowie in sozialen Netzwerken fördern in keiner Weise ein positives Sozialverhalten, sondern das Gegenteil ist der Fall. Für wirklich wichtige und positive Werte sind hier nahezu kein Raum und keine Zeit gegeben. Zusammengefasst kann man festhalten, dass wertvolle, lebensbejahende, bestärkende und positive Informationen leider viel zu wenig an Jugendliche herangetragen werden. Das Resultat daraus sind nicht selten junge Menschen, die keinen Sinn in ihrem Leben erkennen bzw. keine Lebensaufgabe finden. Nur woher sollen die Jugendlichen wissen, was sie brauchen um ihr Leben gut und positiv leben zu können, wenn es ihnen keiner vorlebt?

Eltern befassen sich immer weniger mit ihren Kindern und schenken der Erziehung zu wenig Aufmerksamkeit und Verantwortung. Zu Schulbeginn wird die Verantwortung meist von den Eltern an die Lehrpersonen abgegeben. Diese sind nicht selten überfordert mit der Grenzen- und Respektlosigkeit der Schüler/innen und es muss auch klar festgehalten werden, dass die Erziehung nicht die Aufgabe des Lehrkörpers ist, sondern es die Pflicht der Eltern ist, ihre Kinder zu erziehen.

Es stellt sich sehr oft heraus, dass Jugendliche zu wenige Werte vermittelt bekommen, da auch die Eltern das Gefühl der Wertschätzung und Anerkennung nicht kennen und somit auch keine Vorbilder sein können. Durch den Gesellschaftswandel kommt es immer häufiger vor, dass wichtige Werte wie z.B. Familie, Respekt, Verantwortung und Freundschaft verloren gehen. So kann es auch vorkommen, dass gerade Kinder, die einen sehr niedrigen oder gar keinen Selbstwert haben, auch die Vorstellungen oder Träume anderer, durch „Mobbing“ zerstören wollen.

Kinder und Jugendliche sind unsere Zukunft und deshalb dürfen wir nichts unversucht lassen, um ihnen Werte und Ideale zu vermitteln und ihnen Mut zu machen, sich Ziele zu setzen und so Träume und Visionen wahr werden zu lassen. Menschen mit einer positiven Lebenseinstellung können andere mit ihrer Begeisterung anstecken und damit in eine Richtung lenken, die ihr Selbstwertgefühl wachsen lässt und dadurch eine Offenheit und Mut für Neues entstehen lässt.

Im Unterricht wird viel Wissen vermittelt, doch für Wesentliches bleibt leider oft zu wenig oder häufig gar keine Zeit. Man lernt wie man richtig rechnet und schreibt, wie ein Motor funktioniert und vieles mehr, doch wäre es nicht auch sinnvoll zu vermitteln, was man braucht, damit man Freude am Lernen und letztendlich am Leben hat.